Die Lawinensituation im Mont-Blanc-Gebiet verschärft sich spürbar.
Polizei.news-Markenbotschafter SchneeToni alias Antonio Spitaleri befindet sich derzeit im italienischen Courmayeur – nur wenige Hundert Meter von einem frischen Lawinenabgang entfernt.
Der Kanton Uri überwacht entlang des Kantonsstrassennetzes potenzielle Steinschlaggebiete.
Oberhalb der Kantonsstrasse im Bereich Bruust in Erstfeld haben Messungen ergeben, dass fünf bis zehn Kubikmeter Fels akut absturzgefährdet sind.
In den vergangenen Wochen wurde am Chlebbach in Herisau die erste Massnahme zum Hochwasserschutz für die Quartiere Säge und Wilen realisiert.
Im Wald am Fusse des Nieschbergs wurde quer über das Bachtobel ein Schutznetz erstellt, welches bei Starkregen das Geschiebe zurückhalten soll.
Infolge der Regenfälle wurde der Entlastungsstollen Thunersee geöffnet. Dadurch wird der Pegel der Aare ansteigen.
Die Feuerwehr von Schutz und Rettung Bern hat in der Stadt Bern vorsorglich Hochwasserschutzmassnahmen getroffen.
Um die Strassenzufahrten zum Haut Val de Bagnes rasch wiederherzustellen, hat der Staatsrat beschlossen, die am 4. September 2024 aktivierte allgemeine Polizeiklausel zu ändern und zu ergänzen.
Die Klausel gilt ab sofort für die Errichtung einer Behelfsbrücke der Armee auf der Kantonsstrasse zwischen Le Fregnolay und Lourtier und für den Bau einer kommunalen Notfallstrasse am linken Ufer der Dranse sowie der für deren Sicherheit erforderlichen Schutzbauten. Die Frist für den Wiederaufbau der Brücke auf der Kantonsstrasse zwischen Lourtier und Sarreyer und für den Bau der Galerie wird bis Ende 2027 verlängert.
Am Sonntagabend (15.06.2025), zwischen 17 Uhr und 22 Uhr, ist eine starke Gewitterfront über den Kanton St.Gallen gezogen.
Die Einsatzkräfte waren im Dauereinsatz und bewältigten rund 40 Einsätze. Personen kamen keine zu Schaden.
Die Lonza fliesst mittlerweile über die gesamte Länge des Schuttkegels.
Der Stausee Ferden, der vorsorglich entleert worden ist, füllt sich erneut. Aufgrund der hohen Sedimentbelastung im Wasser ist ein Turbinieren derzeit nicht mehr möglich. Damit der Stausee seine Rückhaltefunktion im Falle eines Murgangs weiterhin erfüllen kann, hat der Staatsrat den Betreiber des Kraftwerks in Ferden angewiesen, das Grundablasssystem bedarfsgemäss zu öffnen.
Nach dem Bergsturz und den Murgängen in Blatten (VS) haben die zivilen Behörden und Vertreter der Armee heute die Lage beurteilt.
Sie kamen zum Schluss, dass aus Sicherheitsgründen aktuell weder zivile Kräfte noch die Armee im Bergsturzgebiet eingesetzt werden können. Die Armee intensiviert ihre Einsatzvorbereitungen in unmittelbarer Nähe des Einsatzgebietes.
Der See, der sich durch die Ablagerung des abgebrochenen Birchgletschers sowie durch das Material der Felstürze am Kleinen Nesthorn gebildet hat, füllt sich rasch.
Ein Überlaufen der Lonza über den Schuttkegel könnte sich im Verlauf der Nacht ereignen. Im schlimmsten Fall könnten dadurch Murgänge ausgelöst werden.
Heute fand im Ausbildungszentrum Andelfingen die feierliche Nutzerübergabe der Flutungsanlage statt. Schweizweit handelt es sich um die erste Flutungsanlage für den Bevölkerungsschutz, in der der Umgang mit Naturgefahren wie Hochwasser geübt werden kann.
Baudirektor Martin Neukom überreichte symbolisch den Schlüssel an Sicherheitsdirektor Mario Fehr.
Die Waldbrandgefahr wird aktuell im Berner Oberland an schneefreien Stellen im Wald und an Waldrändern als "erheblich" (Stufe 3 von 5) beurteilt.
Im restlichen Kantonsgebiet wird die Gefahr als "mässig" (Stufe 2 von 5) beurteilt.
Im Naturschutzgebiet obere Belpau in der Gemeinde Belp wird das Aareufer auf einer Länge von rund 100 Metern zunehmend von der Aare abgetragen.
Dies gefährdet den Hochwasserschutzdamm und den darüber führenden Uferweg.
Am Freitag (14.02.2025) entdeckten Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit bei einer Kontrolle am Zoll in Thayngen, dass eine geringe Menge Chemikalien aus Fässern, welche auf einem Lastwagen geladen waren, auslief.
Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehren Thayngen und Schaffhausen sowie der Schaffhauser Polizei konnten das Leck lokalisieren und die beiden betroffenen Fässer sichern.
Im aargauischen Reusstal bestehen auf dem Abschnitt zwischen Dietwil und Bremgarten Defizite beim Schutz vor Hochwasser. Der dringendste Handlungsbedarf zeigt sich beim Reussdamm in Dietwil und Oberrüti. In einem Variantenstudium wurden verschiedene Linienführungen für einen neuen Reussdamm einander gegenübergestellt. Der Regierungsrat hat nun die Bestvariante festgelegt.
Im August 2005 ereignete sich an der Reuss im Kanton Aargau ein grosses Hochwasser, wie es mit einer Wahrscheinlichkeit von etwas über 100 Jahren auftritt. Die Analyse des Ereignisses zeigte, dass an der Reuss Defizite bezüglich des Hochwasserschutzes bestehen. Im Oberen Reusstal von Dietwil bis Bremgarten sind die Gründe dafür der teilweise schlechte Zustand der Dämme und die fehlende Sicherheitsreserve bei einem 100-jährlichen Hochwasserereignis. Bei einem erneuten Hochwasser in der Grössenordnung des Ereignisses von 2005 besteht ein grosses Risiko von Dammbrüchen mit unkontrollierten Ausuferungen und Überschwemmungen, die sich auf die ganze Reussebene zwischen Dietwil und Rottenschwil auswirken können.