Gewalt gegen Frauen ist in der Schweiz weit verbreitet und gleichzeitig tabuisiert.
Umso wichtiger ist es, öffentlich auf das Problem aufmerksam zu machen und eine Null-Toleranz-Haltung gegenüber geschlechtsspezifischer Gewalt zu stärken.
Häusliche Gewalt kann jede und jeden von uns treffen. Um gewaltbetroffene Menschen auf ihrem Weg in ein gewaltfreies Leben zu unterstützen, ist es wichtig, dass die Hilfs- und Unterstützungsangebote breit bekannt sind.
Das Schwerpunktthema der diesjährigen Aktionstage gegen häusliche Gewalt in Graubünden lautet deshalb „Wege aus der Gewalt“. Vom 25. November bis 10. Dezember 2024 finden im ganzen Kanton zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen statt.
Die Kantonspolizei Bern erhält vermehrt Anfragen im Zusammenhang mit Hassdelikten. Deshalb erweitert sie die bestehende Präventionsarbeit mit neuen Massnahmen und bietet auch den Schulen zusätzliche Unterstützung an.
Der Regierungsrat setzt sich für ein friedliches Miteinander ein und unterstützt die Initiative „Gemeinsam gegen Hass“. Daran beteiligen sich über 30 Religionsgemeinschaften und weitere Organisationen.
Gewalt und Alkoholkonsum treten häufig im Doppelpack auf. Gerade in der Familie und in der Partnerschaft mündet diese Kombination häufig in wiederholter Gewalt.
Eskalierende Konflikte stehen dann an der Tagesordnung und Belastungen aller Familienmitglieder sind die Folge.
Wie finden gewaltausübende Personen Wege aus der Gewalt?
Die rückfallpräventive Beratung von gewaltausübenden Personen ist unverzichtbar bei der Bekämpfung Häuslicher Gewalt und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum Opferschutz.
Der Kanton Zürich bietet ab November 2025 ein telefonisches 24-Stunden-Beratungsangebot für Opfer von Gewalttaten an.
Der Regierungsrat hat den Auftrag erteilt, den Betrieb einer dreistelligen, rund um die Uhr erreichbaren Telefonnummer zu organisieren.
Häusliche Gewalt, Radikalisierung, extremistische Ideologien bis hin zu Staatsverweigerung sind Herausforderungen unserer Zeit. Wie gehen wir damit um und welchen Beitrag kann das Bedrohungsmanagement leisten?
Das kantonale Bedrohungsmanagement hat das Ziel, Gewalttaten zu verhindern, indem man auf Vorzeichen achtet und heikle Situationen frühzeitig entschärft. Anlässlich der Fachtagung vom 31. Oktober 2024 in Dübendorf werden unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Schwarzenegger, des Europainstituts der Universität Zürich, und Major Reinhard Brunner, der Kantonspolizei Zürich, verschiedene Themen für das gemeinsame Verständnis zum Bedrohungsmanagement aufgegriffen und erörtert.
Letzte Woche war die Stadtpolizei Zürich bei uns und klärte die Lernenden der kaufmännischen Grundbildung über die dunklen Seiten des Internets auf.
Cybermobbing, digitale Privatsphäre, verbotene Bildinhalte und sexuelle Online-Belästigung – das kann alle treffen.
In der Schweiz sind jährlich mehr als 300’000 über 60-Jährige von Gewalt und Misshandlung betroffen.
Viele Betroffene resignieren, schämen sich für ihre Situation und bitten nicht um Hilfe.